Pusteblume mit davon fliegenden Samen und blauem Himmel

Leben mit Hochsensibilität

Hochsensible Menschen, auch kurz HSP („hochsensible Personen“) genannt, tragen keine Krankheit, sondern einen Wesenszug.

HSP nehmen mehr und feinere Einzelheiten wahr oder auf als andere Menschen. Auch verarbeiten sie alle Eindrücke ausführlicher und tiefer. Diese hohe Sensibilität kann sich in verschiedenen Bereichen zeigen: eher sensorisch, emotional oder kognitiv.

Das hat viele angenehme und nützliche Effekte, aber auch unangenehme Nebenwirkungen.

Die intensivere (nicht unbedingt bewusste) Verarbeitung der Eindrücke braucht viel Energie. Somit kann es sein, dass HSP mehr und/oder längere Erholungszeiten benötigen, mehr Schlaf usw.

Sind HSP mehr oder intensiveren Reizen ausgesetzt, als ihnen lieb ist, so fühlen sie sich überfordert, hilflos oder gar bedroht. Sie sind gefährdet, sich (in Anpassung an die normal sensitiven Menschen) zu überfordern und damit ihren Energiehaushalt zu sehr zu beanspruchen, bis hin zum Burnout.

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Noch mehr als für normal sensitive Menschen ist es daher wichtig und auch möglich, die eigene Resilienz zu erhöhen. Ein zentrales Thema hierbei ist das Spüren/Definieren und schließlich das Setzen von Grenzen, für sich selber und auch nach außen hin.

Die Hochsensibilität entwickelt sich zu einem großen Potenzial, wenn sie erkannt, akzeptiert und verfeinert, integriert und kultiviert wird.

Die lebenslange Pflege der persönlichen Achtsamkeit führt zu einer besonderen eigenen Kraft und Wohlbefinden.

Meine Tätigkeit ist kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung. Ich empfehle weiterhin die Konsultation Ihres Arztes, Therapeuten oder Heilpraktikers.